Baselland

Professionelle religionspädagogische Beratung

Am Schnittpunkt zwischen Kirche und Öffentlichkeit

Der schulische Religionsunterricht ist an einem Schnittpunkt angesiedelt: zwischen Kirche und Öffentlichkeit bzw. Kirchgemeinde und Schule. Ausserdem arbeiten evangelisch-reformierte und römisch-katholische Kirche hier so intensiv wie nirgends sonst zusammen.

Das damit verbundene Aufeinantreffen verschiedener Interessen und Bedürfnisse birgt freilich gewisse Risiken. Insbesondere dann, wenn Strukturen überdacht und Anpassungen vorgenommen werden müssen, braucht es das gemeinsame Gespräch. 

Die Fachstellen der Evangelisch-reformierten und der Römisch-katholischen Kirche Baselland unterstützen Kirchgemeinden und Schulen in solchen Prozessen. Sie sind dazu in der Lage, das Geschehen in einen grösseren Horizont einzuordnen, bewährte Konzepte zu vermitteln und längerfristige strategische Prozesse im Bereich religiöser Bildung zu begleiten.

Zudem sind die Fachstellen für alle ansprechbar, die mit dem Thema zu tun haben: Religionslehrpersonen, Kirchenpflegen und Kirchenräte der kirchlichen Behörden, engagierte Freiwillige und interessierte Eltern.

Ein Mosaik aus verschiedenfarbigen Steinen

Zuständigkeit

Für die Beratung im Bereich Religionspädagogik gelten im Kanton Baselland klare Zuständigkeiten. In Fragen der Unterstützung bei Unterricht, Teamprozessen und beruflicher Weiterentwicklung wenden sich reformierte Religionslehrpersonen und Behörden an die Fachstelle Religionspädagogik der Evangelisch‑reformierten Kirche, katholische Katechetinnen, Katecheten und Behörden an die Fachstelle Religionspädagogik der Römisch‑katholischen Kirche. 

Die beiden Fachstellen arbeiten eng zusammen und triagieren Anfragen bei Bedarf. Für den Religionsunterricht am Lernort Schule führen sie Beratungen auch gemeinsam durch. 

Für Lehrpersonen im Heilpädagogischen Religionsunterricht (HRU) steht das ökumenische Rektorat zur Verfügung.